StartseiteBohranlagenImloch-HämmerKernbohr-WerkzeugeSpülbohr-WerkzeugeTrockenbohr-WerkzeugeZubehör

Spülbohr-Werkzeuge:

Bohrgestänge

Meissel-Übergänge

Reverse Circulation

Rollenmeissel

Stufenmeissel

Sondermeissel

Typischer Bohrstrang

Direktes Spülbohrverfahren

Indirektes Spülbohrverfahren

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Impressum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lufthebebohrverfahren

Der Spülungskreislauf beim indirekten Spülbohrverfahren hat den entgegengesetzten Umlaufsinn wie beim direkten Spülbohren. Hier wird durch das Bohrgestänge das Bohrgut von der Bohrlochsohle angesaugt. Der Spülstrom steigt im Gestänge hoch, geht durch den Bohr-kopf und wird über den Austragsschlauch in die Spülgrube befördert. Dort sedimentiert das geförderte Bohrgut, die Bohrspülung wird wieder zum Bohrloch zurückgeleitet und sinkt dort im Ringraum zwischen Bohrlochwand und Bohrlochgestänge wieder zur Bohrlochsohle.

Gespült wird mit klarem Wasser, was gelegentlich mit Spülungszusätzen angereichert wird, um ein Aufquellen durchbohrter Tonschichten und den dadurch hervorgerufenen Nachfall zu verhindern. Der indirekte Spülstrom kann durch eine Saugpumpe (Saugbohrverfahren) oder durch Luftzugabe nach dem Mammutpumpenprinzip ( Lufthebebohrverfahren) aufrechterhalt-en werden. Die Bohranlage muss hierfür mit einem Kompressor ausgerüstet sein.

Beim Lufthebebohrverfahren wird oberhalb des Bohrmeißels die Kompressorluft im Inner-en des Bohrgestänges eingeführt, vermischt sich dort mit der Wassersäule und reißt das gelöste Bohrgut mit sehr hoher Auftriebsgeschwindigkeit im Bohrgestänge mit nach oben. Ähnlich einem Staubsauger wird wird die Bohrlochsäule dabei gesäubert.

Für die Auftriebgeschwindigkeit ist beim Luftheben der Gestängedurchmesser von Bedeutung, im Gegensatz zum zum direkten Spülbohren, hier ist es der Ringraumquerschnitt. Die Sinkgeschwindigkeit im Ringraum hingegen muss beim Luftheben minimal sein.

Hervorzuheben sind folgende Vorteile des Saug- und Lufthebebohrverfahrens:

Für die ersten 10m muss jedoch ein anderes Bohrverfahren angewandt werden, da der für das Lufthebebohrverfahren notwendige, hydrostatische , teufenabhängige Überdruck zwischen Ringraum und Bohrgestänge nicht groß genug ist, um einen Spülungsumlauf in Gang zu bringen.

Die Förderung erfolgt durch die Differenz des spezifischen Gewichtes Luft/Wassergemisch zu Wassergemisch.

                                                             WELLCO-DRILL Bohrausrüstungen GmbH, Tel.: 03931-213090, E-Mail: info@wellco-drill.de